Verena Eugster
© Stefan Mayr

Verena Eugster zum Bundesvorstandsmitglied der Jungen Wirtschaft Österreich bestellt

Mit Jänner 2023 ist Verena Eugster, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg, Teil des neuen Bundesvorstandsteams der Jungen Wirtschaft Österreich. Damit wurde nach vier Jahren wieder eine Vorarlbergerin in das Führungsgremium der größten Interessensvertretung für junge Selbstständige in Österreich gewählt – sie ist erst das zweite Vorstandsmitglied aus dem westlichsten Bundesland in der Geschichte der Bundesvertretung der Jungen Wirtschaft.

Die Junge Wirtschaft Österreich präsentiert ihr neues Vorstandsteam, das ab Jänner 2023 die Geschicke der Interessensvertretung leiten wird. Im Team der Bundesvorsitzenden Bettina Pauschenwein ist nun auch eine Vorarlberger Jungunternehmerin vertreten: Verena Eugster, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg und Geschäftsführerin der W3 Create GmbH. Eugster wird im Bundesvorstand vor allem für mehr Generationengerechtigkeit engagiert einstehen: „Es braucht eine klare, starke und laute Stimme, die sich für ,junge‘ und neue Themen einsetzt. Die vergangenen Jahre waren wirtschaftlich und gesellschaftlich herausfordernd und werden noch herausfordernder für die nächste Generation.“ 

Generationengerechtigkeit
Aktuelle Daten zeigen, dass die Budgetzuschüsse für Pensionen in den kommenden Jahren massiv steigen und immer mehr von der Wirtschaftsleistung in Anspruch nehmen. „Genau deshalb möchte ich nicht ruhig sitzen, zusehen und abwarten. Ich will anpacken, Themen voranbringen und an den Lösungen für uns und die junge Unternehmer:innengeneration mitarbeiten“, betont Verena Eugster. Die Junge Wirtschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, eine nachhaltige Absicherung der Systeme voranzutreiben. Dies soll über generationengerechte Budgets, Investitionen in die Zukunft und vermehrte Anreize für ein längeres Arbeiten erfolgen. Weitere Themen des Bundesvorstands sind die steuerliche Entlastung von jungen Betrieben und Förderungen für den Bereich Bildung und Innovation. Auch das Netzwerken und Zusammenarbeiten nehmen einen wichtigen Teil der Arbeit ein. 

Einsatz für Österreich und Vorarlberg
Neben ihren Aufgaben als Bundesvorstandsmitglied ist Verena Eugster weiterhin Vorstandsvorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg: „Ich werde meine neue Position im Bundesvorstand dafür nutzen, um mich für die jungen Vorarlberger Unternehmen einzusetzen. Wir haben in Vorarlberg extrem viel Potenzial und können daher noch viel selbstbewusster auftreten. Dafür möchte ich mich mit vollem Elan stark machen.“  

Eine Krise folgt aktuell der nächsten: Auf Corona folgte der Krieg in der Ukraine, dann kam die Energiekrise und die höchste Inflation in Österreich seit knapp 30 Jahren. Der Staat reagiert mit Förderungen und Hilfspaketen: Über 40 Milliarden Euro wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren an Wirtschaftshilfen ausgeschüttet. Hinzu kommen die drei Anti-Teuerungspakete von gesamt 32,7 Milliarden Euro. Zusätzlich wurden Anfang Oktober die Pensionserhöhungen von gesamt vier Milliarden Euro beschlossen. „Förderungen und finanzielle Entlastungen sind wichtig, aktuell mehr denn je – keine Frage. Aber nur dort, wo es auch notwendig ist und Sinn macht. In den vergangenen Jahren wurden die Gelder im Gießkannenprinzip ausgeschüttet – ein Trend, der sich bis heute fortsetzt. Doch wo bleibt da die Generationengerechtigkeit? Wer soll diese Milliarden an Schulden bezahlen? Auch die nächsten Generationen sollten, wie wir, die Chance erhalten, selbst etwas aufbauen zu können und mit innovativen und guten Ideen erfolgreich zu sein. Stattdessen werden sie damit beschäftigt sein, unsere Altlasten abzahlen zu müssen“, sagt Verena Eugster, Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Vorarlberg.

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