© Bernd Hofmeister

Konzept der dualen Ausbildung ist ein Erfolgsgarant

Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Jenny überreichte gemeinsam mit Arbeiterkammervizepräsident Bernhard Heinzle und Wirtschaftslandesrat Marco Tittler am 11. Oktober Zertifikate für den erfolgreichen Abschluss von unterschiedlichen Lehrgängen der „Akademie der Ausbilder:innen“. Insgesamt 45 Absolventinnen und Absolventen wurden ausgezeichnet. Tittler hob dabei die enorme Bedeutung einer hochwertigen Lehrlingsausbildung für den Produktions- und Wirtschaftsstandort Vorarlberg hervor.

Neben den engagierten Lehrpersonen in den heimischen Berufsschulen hätten die Ausbilder in den Lehrbetrieben maßgeblichen Anteil an der hohen Qualität der Lehrlingsausbildung in Vorarlberg, betonte Tittler: „Die Lehre ist ein Vorarlberger Qualitätsprodukt und eine zentrale Säule in der Fachkräfteausbildung.“ Einen besonderen Dank sprach er den Ausbilder:innen wie auch den Betrieben aus: „Die Basis für den Erfolg der dualen Ausbildung liegt im guten Zusammenspiel aller Beteiligten, die Ausbilderinnen und Ausbilder tragen ganz wesentlich dazu bei. Es braucht solche Menschen, die sich sehr engagiert einbringen und den Jugendlichen Vorbild sind“, so der Wirtschaftslandesrat.

Kompetente Ausbilder:innen sind essenziell für eine erfolgreiche Zukunft unserer Jugend und damit der gesamten Vorarlberger Wirtschaft. Lehrlinge auszubilden sei wahrlich keine leichte Aufgabe für die Ausbildenden, die immer wieder auf emotionaler, pädagogischer und sozialer Ebene stark gefordert seien, stellt Wirtschaftskammer-Direktor Christoph Jenny klar: „Unser Ziel ist daher nicht nur die Qualitätssicherung der Lehre, sondern vor allem auch die Anerkennung des Engagements und der großen Verantwortung der Lehrlingsausbilderinnen und -ausbilder. Sie leisten hervorragende Arbeit – und das ist keine Selbstverständlichkeit. Daher gilt es, die öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung der unverzichtbaren Leistungen zu fördern.“

Auch wenn Krieg und Corona die Rahmenbedingungen massiv beeinträchtigen, hat sich für AK-Vizepräsident Bernhard Heinzle nichts am Schulterschluss von Land und Sozialpartnern geändert: „Gemeinsam machen wir Vorarlberg zum Hotspot der Lehre.“ Langfristig gibt es kein besseres Rezept, den Fachkräftemangel zu lindern. „Vorarlberg ist heute schon der Ort, zu dem alle pilgern, um zu erfahren, wie es möglich ist, dass sechs von zehn Jugendlichen eines Jahrgangs eine Fachausbildung machen.“ Jetzt gilt es verschärft, Defizite der Lehranfänger zu kompensieren, Qualitätsstandards in der Ausbildung zu fixieren und die Lehre noch attraktiver zu machen. „All das kann aber nur gelingen, wenn wir auf der Empathie und Leistungsbereitschaft engagierter Ausbilder aufbauen können“, betonte Heinzle. 

Erfolgreich abgeschlossen haben dieses Jahr: 

IBK Ausbilder Stufe 1 – Zertifizierter Ausbilder: 33 Personen

IBK Ausbilder Stufe 2 – Ausgezeichneter Ausbilder: 9 Personen

IBK Ausbilder Stufe 3 – Diplom Ausbilder: 3 Personen (davon 2 mit Auszeichnung)

 

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