Markus Kegele
© Frederick Sams

Tourismus fordert ab 13. Dezember Öffnung!

Tourismus-Spartenobmann Markus Kegele fordert eine notwendige Verbindlichkeit des Landes, dass die Wiederöffnung nach dem bundesweiten Lockdown auch konsequent stattfindet: „Wir haben letztes Jahr eine mehrfache Ausweitung des Lockdowns erfahren. Das darf sich nicht wiederholen. Wenn unsere Branche am 13. Dezember nicht wieder öffnet, folgt ein Desaster, für das das Land mitverantwortlich ist: Der Großteil der Betriebe müsste die Existenz endgültig aufgeben“, warnt Kegele.

Wie in der heutigen Pressekonferenz von Bundeskanzler Schallenberg zu vernehmen war, soll der Lockdown ab Montag vorerst nicht länger als drei Wochen – also konkret bis zum 12. Dezember – dauern. „Die Maßnahme steht jetzt und wird von uns auch mitgetragen. Bisher haben wir alle Maßnahmen auch schultern können“, sagt Markus Kegele. Ab dem 13. Dezember könne laut heutiger Aussage des Bundeskanzlers jedes Bundesland selbst entscheiden, ob wieder aufgesperrt werden kann. Ohnehin gilt ab dem 13. Dezember der Lockdown nur für Ungeimpfte. „Wir erwarten uns, dass das Land Vorarlberg eine verantwortungsvolle, kooperative und vorbeugende Branche wie den Tourismus am 13. Dezember wieder aufsperren lässt“, sagt Kegele. Mit 20 Monaten Erfahrung in der Pandemie sind wir nach wie vor eine der sichersten Branchen. Es gab vergleichsweise kaum Infektionen und wir haben sichere Konzepte für Gäste als auch Mitarbeitende erstellt, die sich auch bewährt haben, dazu kommt auch die Auflage der 2G-Regelung. „Die Branche muss sich auf eine Planungssicherheit verlassen können und erwartet von der Politik klare Positionen und ein klares Bekenntnis zur Aussage des Bundeskanzlers, dass wir am 13. Dezember wieder aufsperren können“, betont Kegele und wünscht sich Verständnis und auch Solidarität von der gesamten Wirtschaft für eine am stärksten betroffene Branche mit einer Bruttowertschöpfung von immerhin 3,8 Milliarden Euro.

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