Hans Peter Metzler
© Mauche Daniel

Sicheres Öffnen steht jetzt im Vordergrund

„Unser Einsatz in den vergangenen Wochen und Tagen hat sich gelohnt. Jetzt kommt es auf uns alle an, was wir aus dieser wiedergewonnenen Freiheit machen, vor allem damit diese auch eine nachhaltige bleibt“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler.

„Da sich die Infektionslage wieder bessert, müssen nun auch die Unternehmen endlich die Chance bekommen, ihre wirtschaftliche Situation zu verbessern. Alles andere als ein Öffnen ab dem 13. Dezember wäre für die heimischen Betriebe nicht mehr so einfach zu verkraften gewesen“, betont WKV-Präsident Hans Peter Metzler. 

„Wir haben für unsere Branchen gekämpft um diese Öffnung. Selbstverständlich ist die Gesundheit das höchste Gut. Dazu bekennen wir uns klar, wir stehen zu dieser Verantwortung für das Land und haben deshalb alle Maßnahmen zur Eindämmung dieser Pandemie stets mitgetragen. Neben der gesundheitlichen Verantwortung geht es aber auch um eine wirtschaftliche und soziale Verantwortung“, sagt Metzler. Die Politik sei nun aufgerufen, ihre Anti-Corona-Politik auf neue Beine zu stellen. Es könne nicht sein, dass ständig die Betriebe herhalten müssen, weil die Hebung der Impfquote nur schleppend vorangeht.  

Nachbesserung der Wirtschaftshilfen

Jetzt gehe es aber vor allem auch darum, die Wirtschaftshilfen für die vom Lockdown hart getroffenen Betriebe rasch nachzubessern. Nicht alle Betriebe können trotz Öffnung voll hochfahren. Besonders die Event- und Nachtgastronomie muss dringend einen Umsatzersatz bekommen. „Wir brauchen für diesen Branchenzweig schnelle und unkomplizierte Unterstützung. Sonst werden sich viele Betriebe von diesem Lockdown nicht mehr erholen oder sogar nicht mehr öffnen“, betont Metzler. 

„Es geht uns nicht um ein Öffnen um jeden Preis, sondern um ein sicheres Öffnen. Und das können wir. Das haben die Betriebe – quer durch alle Branchen - gezeigt, sie haben enorm in Sicherheitsmaßnahmen investiert und nun alle Werkzeuge in der Hand, um dies möglich zu machen“, erklärt der WKV-Präsident. Dass ein sicherer Tourismus und Handel sowie Gewerbe möglich sei, spiegele sich auch in den Analysen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) wider, die kaum Infektionen im Bereich Tourismus und Freizeitwirtschaft bzw. Handel ausweisen. Der Großteil der Infektionen finden nach wie vor im ungeschützten privaten Bereich statt. 

WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Dank gebührt unserem Landeshauptmann Markus Wallner für seine Unterstützung und sein Vertrauen in unsere Wirtschaft und die einzelnen Unternehmen. Dies hat er nicht erst seit der Einführung der Modellregion Vorarlberg unter Beweis gestellt.“

Weitere Newsmeldungen

MINT

Jetzt MINT-Region werden

Nach erfolgreichem Start in vier Regionen können sich nun Netzwerke aus vier weiteren Regionen für eine MINT-Förderung bewerben

20.1.2022
Mehr lesen
Skifahren

Zukunft Wintertourismus – Chancen nutzen und Verantwortung übernehmen!

Leere Pisten, leere Betten, steigende Arbeitslosenzahlen – der vergangene Winter hat die Bedeutung des Bergsports sowohl für die Einheimischen als auch für das Land als Ganzes mehr als deutlich gemacht. Die Pandemie hat zudem gezeigt, dass die Seilbahnen ihre Verantwortung wahrnehmen und Chancen schaffen: Für den Standort, die Region und die Menschen, die hier leben. Eine Landtagsanfrage der Abgeordneten Nadine Kasper (Grüne), die dies in Frage stellt, stößt bei der Fachgruppe auf Unverständnis. Nicht nur der Zeitpunkt – Stichwort Omikron-Welle, Fachkräftemangel etc. – sei denkbar ungünstig, auch das Format gelte es zu hinterfragen. Denn um Zukunft zu gestalten müsse man miteinander reden, anstatt übereinander, sind sich die Vorarlberger Bergbahnen einig, die im Folgenden die Fragen öffentlich beantworten. Fast alle abgefragten Informationen werden von der Fachgruppe ohnehin regelmäßig kommuniziert.

19.1.2022
Mehr lesen
Bäckerin

Getreidemangel wirkt sich auf Brotpreise aus

Die Preise für Weizen, Roggen und weitere Getreidesorten sind deutlich gestiegen – diese Teuerungen sind auch für die Konsument:innen am Brotpreis spürbar. Fraglich ist, ob in den nächsten Monaten die Nachfrage nach Produkten aus österreichischen Rohstoffen für die ganze Bevölkerung abgedeckt werden kann.

18.1.2022
Mehr lesen
zurück zur News- & Meinungenübersicht