WKV Präsident Wilfried Hopfner
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Rückkehr zur Normalität: Maskenpflicht muss überall fallen

„In Anbetracht der stark sinkenden Ansteckungs- und Hospitalisierungszahlen ist es nicht nachvollziehbar, dass die Maskenpflicht im lebensnotwendigen Handel und im Lebensmittelgewerbe bleibt“, sagt WKV-Präsident KommR Wilfried Hopfner: „Das ist eine Zumutung für die tausenden Mitarbeiter:innen, die seit Beginn der Pandemie einen wichtigen Beitrag geleistet haben.“

„Wir brauchen im gesamten Handel sowie in den Betrieben des Lebensmittelgewerbes wieder Normalität. Nachdem die Maskenpflicht in den meisten Lebensbereichen gefallen ist und demnächst auch in den Schulen aufgehoben wird, muss das endlich auch für die lebensnotwendigen Bereiche gelten. Dass etwa im Lebensmittelhandel, beim Bäcker, Fleischer oder in Trafiken nach wie vor Maskenpflicht herrscht, ist weder für die Kund:innen noch für die Mitarbeiter:innen länger nachvollziehbar“, stellt WKV-Präsident Wilfried Hopfner klar.  

Beim Einkauf in den Betrieben des Lebensmittelgewerbes – Bäckereien, Konditoreien, Fleischereien – müssen Kundinnen und Kunden derzeit weiterhin eine FFP2-Maske aufsetzen. Zumindest dann, wenn sie an der Bedientheke einkaufen, denn für die Konsumation an den Verabreichungsplätzen gilt die Maskenpflicht nicht. „Die aktuellen Regeln sind für uns nicht nachvollziehbar und unmöglich zu argumentieren: Ein Kunde, der an der Bedientheke Brot oder Wurstwaren kauft, muss eine Maske tragen. Wer im selben Verkaufsraum an einem Tisch Kaffee mit Gebäck oder ein Mittagsmenü bestellt, hingegen nicht. Wir können das unseren Kundinnen und Kunden nicht mehr erklären“, sagt der Innungsmeister der Lebensmittelgewerbe, Wolfgang Fitz, und fordert ein sofortiges Ende der FFP2-Maskenpflicht. 

Auch in den Bereichen des Handels, die den täglichen Bedarf abdecken, ist der Unmut über die Beibehaltung der Maskenpflicht groß. Die Mitarbeitenden beispielsweise im Lebensmittelhandel, in Drogerien und Trafiken fühlen sich zurecht diskriminiert. Viele der nach wie vor von der Maskenpflicht Betroffenen haben seit Beginn der Pandemie viel für die Versorgung der österreichischen Bevölkerung geleistet. Auch ihnen gebührt endlich wieder mehr Normalität und Freiheit. „Andere Länder haben es vorgemacht und die Maskenpflicht für alle Bereiche aufgehoben, nur Österreich bleibt hartnäckig auf diesem Weg“, stellt die Obfrau der Sparte Handel, Carina Pollhammer, klar und fordert ein Ende der kollektiven Bevormundung: „Es wird Zeit, dass wir wieder vermehrt auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung setzen, die Zahlen und Prognosen lassen das zu. Wer sich weiterhin schützen möchte, kann dies jederzeit freiwillig mit dem Tragen einer FFP2-Maske tun.“

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