© Mauche Daniel

Regionales Erfolgsprojekt funktioniert

WKV-Präsident Hans Peter Metzler: „Die regionalen Spielräume in Zeiten dieser Pandemie müssen unbedingt beibehalten werden. Vorarlberg beweist, dass es im Zusammenspiel aller möglich ist.“

„Die Modellregion Vorarlberg mit den regionalen Öffnungsschritten funktioniert, ich halte daher nichts davon, an diesem Erfolgsprojekt zu rütteln“, teilt WKV-Präsident Hans Peter Metzler den Bestrebungen für einen bundesweiten Lockdown eine klare Absage. Regionale Spielräume müssen unbedingt auch für die Zukunft möglich sein.

Diese Erfolgsgeschichte der Modellregion Vorarlberg habe, so Metzler, mehrere Faktoren: Die Unternehmen hätten mit durchdachten Sicherheits- und Hygienekonzepten einen großen Beitrag dazu geleistet, zudem erlebe man ein hohes Verantwortungsbewusstsein in der Bevölkerung. Die Beziehung Unternehmen und Kunde bzw. Gast auf Vorarlberg Art funktioniere weiterhin sehr gut. Lobende Worte findet der WKV-Präsident auch für die Verantwortungsträger des Landes für ihren Mut, die Modellregion gegenüber dem Bund durchzusetzen.

„Das Vorarlberg-Projekt hat auch die Clusterbildung im Leiblachtal ausgehalten, weil rasch und professionell reagiert wurde“, sagt Metzler. Es sei auch klar, dass der Anstieg der Infektionen in Vorarlberg nichts mit der Öffnung der Gastronomie vor gut drei Wochen zu tun habe, wie bundeweite Medien immer wieder fälschlich kommunizieren. Präsident Metzler: „Ich darf daran erinnern, dass Ende Oktober kurz vor dem sanften Lockdown die Gastronomie und Hotellerie zusammen nur an ca. 3-4 Prozent der Infektionen beteiligt waren und das OHNE Zutrittstests.“

Erfreulich sei, dass die Betriebsöffnungen einen wertvollen Beitrag leisten, die Testungen der Bevölkerung konstant hoch zu halten, um damit Infizierte schneller zu identifizieren und so Ansteckungsketten zu unterbrechen. „Vorarlberg zeigt es auch hier meisterlich vor, wir haben täglich hervorragende Testquoten“, erklärt der WKV-Präsident. 

Woche für Woche erhalten zudem mehr und mehr Menschen die Impfung. Auch das werde künftig zu weniger Einschränkungen führen. Metzler plädiert bei der Pandemiebetrachtung nicht nur die Inzidenz-Zahlen starr im Blick zu haben, sondern eben auch die Situation in den Krankenhäusern, wie von Experten immer wieder empfohlen, zu berücksichtigen.

Es gelte sich weiter an die Maßnahmen zu halten, dann werde man sich auch dem Druck für einen bundesweit einheitlichen Lockdown entziehen und eventuell sogar weitere regionale Verbesserungen erwarten können. „Das muss unser aller Ziel sein“, betont Hans Peter Metzler. 

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