Partnerschaft für Zukunftstechnologien zwischen HSG und Vorarlberg
© Universität St.Gallen, Hannes Thalmann

Partnerschaft für Zukunftstechnologien zwischen HSG und Vorarlberg

Das Land Vorarlberg, zusammen mit der illwerke vkw AG und die Universität St.Gallen (HSG) haben heute in St.Gallen eine Vereinbarung zur verstärkten Kooperation unterzeichnet, welche die Gründung eines HSG-Informatikinstituts in Dornbirn umfasst. Am dortigen ‘Campus V’ werden zwei Assistenzprofessuren geschaffen, die zu «Big Data Infrastructures» und «Embedded Sensing Systems» lehren und forschen. Im Rahmen dieser Kooperation tragen die Vorarlberger Partner während der kommenden zehn Jahre 10 Millionen Euro bei. 

Am 29. März 2022 haben die Regierungen des Landes Vorarlberg und des Kantons St.Gallen eine Absichtserklärung zur verstärkten Zusammenarbeit signiert, die auch den Hochschulbereich umfassen soll. Darauf aufbauend erfolgte heute die Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen der Universität St.Gallen (HSG) einerseits und dem Land Vorarlberg sowie der illwerke vkw AG andererseits zur Gründung eines «HSG-Instituts für Computer Science in Vorarlberg» am Campus V in Dornbirn im Lauf des Jahres 2023. 

Ein Schwerpunkt der Partnerschaft ist die Einrichtung von zwei Assistenzprofessuren, die zu den Themen «Big Data Infrastructures» und «Embedded Sensing Systems» (eingebettete Messsysteme) forschen und lehren werden. In diesem inhaltlichen Zusammenhang sind auch Arbeiten zum Thema Energieautonomie geplant, die für die illwerke vkw AG von besonderem Interesse sind.  

Vorarlberg stellt für die Einrichtung des Instituts in Dornbirn samt Assistenzprofessuren, Geschäftsführung, sechs Doktorandenstellen und weiteren Stellen über eine Laufzeit von zehn Jahren jeweils 1 Mio. Euro jährlich zur Verfügung. Die Finanzierung erfolgt durch das Land Vorarlberg, die illwerke vkw AG, die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Industriellenvereinigung sowie durch folgende Kooperationspartner aus der Vorarlberger Wirtschaft: Alpla, F-Technologies, Gebrüder Weiss, Haberkorn, Heron, Raiffeisen Landesbank Vorarlberg, Rhomberg Gruppe und Zumtobel. Die HSG sichert die akademische Qualität des Instituts und gewährleistet die Freiheit von Lehre und Forschung.  

Alle beteiligten Parteien betonen die Bedeutung des Vertrags, der das grenzüberschreitende Arbeiten an Zukunftstechnologien fördern soll. «Die Kooperation ist ein erstes Leuchtturmprojekt des Metropolitanraums Bodensee», sagt Stefan Kölliker, Regierungsrat und Präsident des Universitätsrats.

«Mit dieser Kooperation, in der die Interessen des Landes und der Vorarlberger Wirtschaft breit vertreten sind, stärken wir durch Forschung in Innovationsthemen das europaweit einzigartige Potenzial unserer Region», so Landesrat Marco Tittler. Für die HSG freut sich Rektor Bernhard Ehrenzeller, «dass wir die regionale Verankerung der HSG damit grenzüberschreitend stärken und intensiver Wissenstransfer für die Region zu relevanten Themen erfolgt.»

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