Körpernahe Dienstleister
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Körpernahe Dienstleister froh über Öffnungsschritte

Das Pilotprojekt „Eintrittstesten“ zur Öffnung ist für die körpernahen Dienstleister zwar eine große Erleichterung, aber stellt sie auch vor neue Herausforderungen.

„Wir sind sehr froh, dass wir wieder öffnen und somit endlich wieder für unsere Kundschaft da sein können. Die Auflagen dafür sind zwar sehr streng, aber machbar“, sagt Günther Plaickner, Innungsmeister der Friseure. „Durch die negativen Eintrittstests sehen wir uns nun mit der Umsetzung einer zusätzlichen Sicherheitsmaßnahme konfrontiert“, führt Günter Katzian, Innungsmeister der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure, aus. Die Betriebe haben bisher bereits zahlreiche Präventions- und Sicherheitskonzepte erarbeitet und bewiesen, dass die hohen Hygienestandards und Sicherheitsvorkehrungen funktionieren – dennoch wolle man alles nützen, was zur Bekämpfung der Pandemie beitrage und die Chance auf eine dauerhafte Öffnung erhöhe, sind sich die beiden Innungsmeister einig. 

Betriebe wollen zeigen, dass es funktioniert

Ein negativer Test ist gemäß Pilotprojekt die Grundvoraussetzung dafür, eine körpernahe Dienstleistung in Anspruch zu nehmen. Dieses wegweisende Konzept ermöglicht uns erste Öffnungsschritte und sichert vor allem Arbeitsplätze. Wenn sich die negativen Eintrittstests bei den körpernahen Dienstleistern bewähren, dann gibt das auch für andere Bereiche und Branchen wieder Perspektiven. „Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und werden zeigen, dass es funktioniert“, sagen Plaickner und Katzian, erwarten sich aber auch, dass Bundesregierung und Land nachziehen:

"Damit diese Maßnahme Früchte tragen kann und diese auch durchführbar ist, müssen flächendeckende Testmöglichkeiten zur Verfügung stehen – und zwar unkompliziert und ohne Mehrkosten für die Betriebe." - Innungsmeister Günther Plaickner

Davon würden wiederum andere Branchen profitieren, denn „je mehr getestet wird, umso mehr Bereiche könnten sicher geöffnet werden“, ergänzt Katzian. Wichtig sei zudem, dass diese in Betrieben stattfindenden Tests auch als gleichwertige Tests in die öffentliche Teststrategie einfließen und der Bund sich finanziell beteiligt. „Der Erfolg dieser Maßnahme hängt von klaren Regelungen und Rahmenbedingungen zur Handhabe sowie den gemeinsamen Bemühungen von Betrieben, Land und Bund ab“, appelliert Plaickner.

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