Treffen Vorarlberger Tourismus
© Alexandra Serra

Im Einsatz für weitere Verbesserungen

Treffen der Vorarlberger Tourismusbranche mit Bundesministerin Elisabeth Köstinger.

Die Sparte Tourismus arbeitet an weiteren Verbesserungen der zuletzt mit der Bundesregierung ausverhandelten Öffnungsschritte. Dazu diente heute auch ein Austausch mit Tourismusministerin Elisabeth Köstinger. Im Mittelpunkt des in Bregenz stattgefundenen Gesprächs mit der Bundesministerin und den Landesräten Christian Gantner und Marco Tittler standen neben dem Dank für die bisherige Unterstützung, vor allem die Modellregion Vorarlberg, notwendige Verbesserungen bei den Öffnungsbedingungen für die Gastronomie, die Vorbereitung auf die Wintersaison 2021/2022 sowie Überlegungen zur Vorarlberger Tourismusstrategie 2030. 

Weitere Öffnungsschritte bis Ostern notwendig

„Der erste Öffnungsschritt am 15. März im Rahmen der Modellregion Vorarlberg war ein wichtiges erstes Signal für die Branche. Erstmals seit vier Monaten kann ein zunächst kleiner, inzwischen leicht wachsender Teil der Gastronomiebetriebe wieder Gastgeber sein. Dennoch sind weitere Öffnungsschritte bis Ostern mit Lockerungen, vor allem zur Abfederung betriebswirtschaftlicher Risiken, dringend notwendig. Dies unter der Voraussetzung einer günstigen Infektionsentwicklung“, betont Gastronomiesprecher Mike Pansi. Konkret wird gefordert:

  • Ausweitung der Ausgangssperre und damit der Betriebszeiten bis 23 Uhr
  • Abstand „Kopf zu Kopf“ auf einen Meter
  • Akzeptanz und einfachere Handhabung der sogenannten „Selbsttests“
  • Integration der 900 Beherbergungs- und 520 Sport- und Freizeitbetriebe in die Modellregion 

„Wir wissen, dass dies nur ein erster Schritt sein konnte, dem weitere folgen müssen, damit sich immer mehr Gastronomen betriebswirtschaftlich darüber hinaussehen, ihren Betrieb zu öffnen. Wir mahnen daher aktuell verbesserte Rahmenbedingungen für eine Öffnung bei der Politik ein. Unser Ziel ist es, rund um Ostern einen nächsten Akzent setzen zu können und bis dahin zu beweisen, dass Gastgeben und Gesundheit einhergehen können“, ergänzt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. 

Frühe Vorbereitung auf Wintersaison 2020/2021

Spartenobmann Markus Kegele plädiert zudem für eine möglichst frühe Schaffung von handhabbaren Rahmenbedingungen für den Winter 2021/22. „Nach wie vor ist die saisonale Wertschöpfung in Ferienregionen wie dem Arlberg, dem Montafon oder dem Brandnertal essenziell. Wir wollen daher rasch eine generalstabsmäßige Vorbereitung anstoßen. Erkenntnisse aus der heurigen Wintersaison und Maßnahmen wie das Impfen oder Überlegungen für einen grünen Pass sollten in nachhaltige und planbare Szenarien münden“, erklärt Spartenobmann Kegele.

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