Hotellerie
© Frederick Sams

Hotellerie: Am 19. Mai mit Klarheit öffnen!

Zwar sind die bevorstehenden Öffnungsschritte am 19. Mai ein Lichtblick für die heimischen Tourismusbetriebe, dennoch sind noch einige Fragen offen, findet Spartenobmann Markus Kegele klare Worte: „Für einen reibungslosen Start wollen wir diese zeitnah geklärt haben.“

Die Hotellerie blickt mit großen Erwartungen auf die bevorstehenden Öffnungsschritte – entsprechend stark ist auch der Wunsch nach einem reibungslosen Start für die schwer gebeutelte Branche. „Es stehen noch zahlreiche Fragen an, die dringend zu klären sind“, betont Spartenobmann Markus Kegele mit Blick auf eine bessere Planbarkeit: „Verordnungen sollten so zeitnah erlassen werden, dass unsere Betriebe auch entsprechend früh informiert sind und somit genügend Zeit haben, alles zu adaptieren.“ 

In der heutigen Video-Konferenz mit Tourismuslandesrat Christian Gantner sprach die Sparte zahlreiche offene Punkte an: Bisher war weitgehend unklar, ob Gäste auf die vorhandene Testinfrastruktur im Land zurückgreifen können, inwiefern die in der Praxis kaum umsetzbare 20-Quadratmeter-Regelung in Wellnessbereichen Anwendung finden soll und in welchen Bereichen – Gastro- und Bar oder gesamte Unterkunft – die 22-Uhr-Sperrstunde gelten soll. 

Es wurde in Aussicht gestellt, dass Gäste die vorhandene Testinfrastruktur des Landes Vorarlberg und deren Partnern im Rahmen ihres Aufenthalts kostenlos nutzen dürfen – ausgenommen Apotheken. Das Land Vorarlberg wird Gästen zudem kostenlose Selbsttests zur Verfügung stellen. Außerdem wird Landesrat Gantner die Forderung, die 20-Quadratmeter-Regelung in Wellnessbereichen pro Person auf zehn Quadratmeter zu reduzieren, auf Bundesebene klären. Und: Hotelgäste sollen bis zumindest 24 Uhr an der Hotelbar betreut werden können. 

„Unsere Gäste haben bei ihrer Buchung natürlich auch eine Erwartungshaltung – sie wünschen sich schlicht einen möglichst unbeschwerten Aufenthalt – und das betrifft nicht nur Anreise, Aufenthalt und eine sichere Rückreise, sondern auch die Möglichkeiten und Angebote vor Ort“, sagt der Spartenobmann und betont einmal mehr: „Dass wir für Sicherheit sorgen können, haben wir außerdem bereits deutlich unter Beweis gestellt.“

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