Direktor Christoph Jenny
© Mauche Daniel

Härtefall-Fonds: WKV zieht Bilanz

Mehr als 78 Millionen Euro wurden im Rahmen des Härtefall-Fonds des Bundes von der Wirtschaftskammer Vorarlberg ausbezahlt. Über 74.000 Anträge wurden von den WK-Mitarbeiter:innen abgearbeitet.

Wer schnell hilft, hilft doppelt. Gemäß diesem Credo hat die Bundesregierung gleich zu Beginn der ersten Hochphase der Corona-Pandemie den Härtefall-Fonds als unmittelbar wirksames Unterstützungsinstrument entwickelt und „wir haben im Auftrag der Bundesregierung in kürzester Zeit in der Wirtschaftskammer Österreich gemeinsam mit den Landeskammern die Voraussetzungen für die operative Abwicklung geschaffen“, erklärt WKV-Direktor Christoph Jenny. Mit dem Förderinstrument sollten Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten bekommen.  

Die Antragstellung für die letzte Härtefall-Fonds Phase 4 ist nun Anfang Mai 2022 ausgelaufen. „Die Wirtschaftskammer wickelte als operativer Dienstleister den Härtefall-Fonds für die Bundesregierung ab. Durch laufende Adaptierungen konnten wir in der Abwicklung wichtige Verbesserungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer im Land erreichen“, betont der WKV-Direktor. 

In den vier Phasen 1 bzw. 2-4 hat die Wirtschaftskammer Vorarlberg über 74.000 Anträge abgewickelt und rund 78 Millionen Euro an Förderungen ausbezahlt. 6.125 Härtefall-Fonds-Anfragen wurden per Mail beantwortet. Jenny: „Damit konnte ein nicht unwesentlicher Beitrag dazu geleistet werden, dass Selbstständige in finanzieller Notlage, ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie, eine rasche und unbürokratische Unterstützung erhalten haben. Ein großes Dankeschön gilt hierbei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftskammer Vorarlberg für ihren unermüdlichen Einsatz für die heimischen Unternehmen.“

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