Nachhaltigkeit
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Für das große Ganze

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Klimawandel, Umweltschutz, Energieeffizienz, gesellschaftliche Herausforderungen und Verantwortung – die Hürden und Chancen für die Wirtschaft sind vielseitig.

Wesentlich dabei ist, dass umweltpolitische, gesellschaftliche und ökonomische Ziele nicht gegeneinander ausgespielt werden, sondern sich vielmehr gleichrangig gegenüber und stark zueinander in Beziehung stehen. Die Vorarlberger Wirtschaft als exportstarke und mit Schlüsseltechnologien ausgestattete Region hat das Potenzial, gleichermaßen marktfähige wie klima- und umweltfreundliche Prozesse, Produkte, Dienstleistungen und Konsummuster in die Welt zu tragen, regionale Wertschöpfung zu schaffen und so einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels, zum Schutz der Umwelt zu leisten und dadurch gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.

Die vielfältigen Aktivitäten aus der gemeinsamen Auseinandersetzung der heimischen Betriebe und der Wirtschaftskammer mit dem wichtigen Zukunftsthema sollen gebündelt und aufgezeigt werden, um gemeinsam neue Meilensteine zu setzen. Intakte und saubere Umwelt, nachhaltiger Umgang mit Ressourcen, Natur und Lebensraum – das sind nicht nur die Grundbedingungen einer hohen Lebensqualität, sondern ein zentrales Standortkriterium für Vorarlberg!

Durch einen verantwortungsvollen und vor allem proaktiven Umgang mit der Thematik schaffen wir gemeinsam eine wichtige Basis für die zukunftsfähige Entwicklung der gesamten Gesellschaft. Aus einem einzelnen Begriff muss ein Leitgedanke gemacht werden: Gemeinsam mit den Unternehmen, der Politik und der Bevölkerung werden wir an einem Strang ziehen. Intensive Bemühungen um den Klimaschutz und mehr Strategien in Richtung nachhaltiges Wirtschaften sind ebenso gefragt wie Verständnis für die Wirtschaft und ihre Herausforderungen und Bedürfnisse. Projekte, die aktuell in Umsetzung sind:

Standortanalyse: In einer Erhebung will die WKV prüfen, welche vielversprechenden Kompetenzen des Standorts und konkreten Kreislaufwirtschaft-Potenziale in der Vorarlberger Wirtschaft liegen und wie diese gefördert werden können. Dadurch sollen regionale, nachhaltige Wirtschaftskreisläufe aufgezeigt und die Idee des „circular product design“ stärker verankert werden.

Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagement – Tool-Box: Ob Energie- und Ressourceneffizienz, Mobilität, Naturschutz, Öko-Design oder gesellschaftliches Engagement und Diversität: Die Ansatzpunkte, Ansprechpartner:innen und Netzwerke sind äußerst vielfältig und schwer zu überblicken. Die WKV prüft deshalb die Möglichkeit eines Online-Wegweisers, der die verschiedenen Angebote, Zertifizierungs-Werkzeuge, Förderungen, Ansprechpartner:innen und Initiativen aufzeigt.

Denkwerkstatt Nachhaltigkeit: Die permanente Auseinandersetzung und Reflektion unseres wirtschaftlichen Agierens ist essenziell, um eine nachhaltige Ausrichtung des Wirtschaftsstandorts zu gewährleisten. Dafür braucht es Raum und Zeit abseits des durchgetakteten Tagesgeschäfts. Über eine „Denkwerkstatt Nachhaltigkeit“ soll dieser Raum geboten und zentral koordiniert werden.

Präsident Hans Peter Metzler
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„Vorarlberg soll eine international angesehene Modellregion für nachhaltige Entwicklung werden und die wirtschaftliche Innovationskraft für enkeltaugliche Lösungen nutzen.“ - Hans Peter Metzler, WKV-Präsident

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Leere Pisten, leere Betten, steigende Arbeitslosenzahlen – der vergangene Winter hat die Bedeutung des Bergsports sowohl für die Einheimischen als auch für das Land als Ganzes mehr als deutlich gemacht. Die Pandemie hat zudem gezeigt, dass die Seilbahnen ihre Verantwortung wahrnehmen und Chancen schaffen: Für den Standort, die Region und die Menschen, die hier leben. Eine Landtagsanfrage der Abgeordneten Nadine Kasper (Grüne), die dies in Frage stellt, stößt bei der Fachgruppe auf Unverständnis. Nicht nur der Zeitpunkt – Stichwort Omikron-Welle, Fachkräftemangel etc. – sei denkbar ungünstig, auch das Format gelte es zu hinterfragen. Denn um Zukunft zu gestalten müsse man miteinander reden, anstatt übereinander, sind sich die Vorarlberger Bergbahnen einig, die im Folgenden die Fragen öffentlich beantworten. Fast alle abgefragten Informationen werden von der Fachgruppe ohnehin regelmäßig kommuniziert.

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