Rudi Lins
© Frederick Sams

Deutlich weniger Kfz-Neuzulassungen in Zeiten der Pandemie

2020 wurden 10.659 Fahrzeuge neu zugelassen, das ist ein Minus von 27,7 Prozent im Vorjahresvergleich. Bei den alternativen Antriebstechnologien gab es jedoch erneut eine starke Steigerung.

Laut den aktuellen Daten der Statistik Austria hat die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Vorarlberg im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2019 deutlich abgenommen. „2020 war ein durchwachsenes Jahr für den Fahrzeughandel, es wurden 4.082 Autos weniger zugelassen als 2019“, informiert Rudi Lins, Obmann der Fachgruppe Fahrzeughandel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg und führt aus: „Diese Entwicklung war absehbar, die Corona-Pandemie hat zu großer Unsicherheit bei den Unternehmen und Privatpersonen geführt, dadurch kam es zu einer erhöhten Vorsicht beim Neuerwerb von Fahrzeugen. Ein weiterer Grund sind die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen bei der Berechnung der NoVA.“

 Starke Steigerung bei alternativen Antriebstechnologien

Bei den Antriebsarten der neu zugelassenen Pkw zeigt sich ein klarer Trend, wie Fachgruppenobmann Lins erklärt: „Alternative Antriebe haben gegenüber 2019 erneut stark zugelegt. Die Neuzulassungen alternativ betriebener Pkw (Hybrid) nahmen um mehr als zwei Drittel (+79 Prozent) auf gesamt 1.406 Fahrzeuge zu, den größten Anteil stellen Benzin-Hybrid-Pkw (+78 Prozent auf 1.187 Fahrzeuge). Ausschließlich elektrisch betriebene Pkw verzeichneten einen Zuwachs von 47,4 Prozent auf 868 Fahrzeuge.“ Künftig werden die Absatzzahlen bei Fahrzeugen mit alternativen Antriebstechnologien weiter steigen, sieht Rudi Lins Wachstumspotenzial: „Dann werden wir aber nicht eine einzige Antriebsvariante, sondern einen vielfältigen Mix haben. Es wird auch weiter Verbrenner geben – sowohl Benziner als auch Diesel.“

Pkw-Neuzulassungen 2021 in Vorarlberg: 
Antriebsarten in Prozent und absoluten Zahlen

  • Benzin: 43,8 Prozent (4.668 absolut)
  • Diesel: 34,7 Prozent (3.694 absolut)
  • Elektro: 8,1 Prozent (868 absolut)
  • Benzin/Elektro (hybrid): 11,1 Prozent (1.187 absolut)  

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