5. Vorarlberger Ausbilder:innenforum
© Matthias Rhomberg

5. Vorarlberger Ausbilder:innenforum: Lehrlingsausbildung innovativer gestalten

Am vergangenen Mittwoch fand im Firmament in Rankweil das 5. Ausbilder:innenforum der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) statt. Das Ausbilder:innenforum soll den Ausbildenden die Möglichkeit bieten, Ideen und Erfahrungen auf Augenhöhe auszutauschen, mit dem Ziel die Lehrlingsausbildung im Land innovativ weiter zu denken.

Über 200 Lehrlings-Ausbilder:innen trafen sich nach einer zweijährigen, Corona bedingten Pause zum Ideenaustausch im Rahmen des Ausbilder:innenforums. In ihren spannenden Vorträgen erläuterten die beiden Referenten auf humorvolle Art unter anderem wie sich die evolutionäre Entwicklung auf das Teambuilding auswirkt, welche Prozesse im Gehirn unsere Aufmerksamkeit beeinflussen und wie sich die Vorarlberger Ausbilder:innen diese Erkenntnisse in ihrer täglichen Arbeit zu Nutze machen können. „Der Wirtschaftskammer ist die große Verantwortung der Ausbilder:innen an unserem Wirtschaftsstandort bewusst, daher haben wir mit dem Ausbilderforum die ideale Gelegenheit geschaffen, sich Impulse für die tägliche Arbeit zu holen und Ideen und Erfahrungen mit Kollegen aus der Lehrlingsausbildung überbetrieblich auszutauschen“, sagt WKV-Präsident Hans Peter Metzler. 

Zwei hochkarätige Referenten – viele neue Denkanstöße

Auf äußerst unterhaltsame Weise beschrieb der Wiener Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe Georg Fauma, nach welchen Mustern wir auch nach tausenden Jahren beinahe unverändert allein oder in der Gruppe vorgehen. Und auch, wie uns das in puncto Leadership, Umgang mit Auszubildenden oder sozialen Kontakten wiederum nützlich sein kann. Egal ob das nun "Stammesrituale" oder die Gruppendynamik betrifft.

Der Sprachwissenschaftler und Kommunikationstrainer Ben Kimura-Gross klärte in Folge darüber auf, was neuropsychologisch im Gehirn geschieht, wenn Lehrlingen Anweisungen gegeben werden und diesen etwas beigebracht werden will. Zudem sprach er über mögliche Ursachen für Missverständnisse oder fehlgeschlagene Kommunikation, sowie die damit verbundenen Tücken und Fallen. Der Tipp des Experten: sich in Geduld üben, einen Schritt zurückzugehen, offenen Fragen einzuholen und mit Wiederholungen arbeiten. Die Highlights der Vorträge wurden von Zeichner Denis de Jonge in Form von Cartoons festgehalten.


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