Meisterfeier 2021
© Eva Rauch

178 Meisterbriefe für das Vorarlberger Gewerbe und Handwerk

Mit einem großen Festakt in der Kulturbühne AMBACH in Götzis wurden Donnerstagabend (9. September) die neuen Jungmeisterinnen und Jungmeister aus dem Vorarlberger Gewerbe und Handwerk geehrt. „Ihr großes Engagement und ihr unternehmerischer Geist ist beachtlich und wird Früchte tragen“, hielt Spartenobmann Bernhard Feigl bei der Überreichung der Meisterbriefe fest.

„Mit der Meister- bzw. Befähigungsprüfung setzen viele junge Fachkräfte nicht nur einen wichtigen Schritt in ihrer Ausbildungs- und Berufslaufbahn, sondern dokumentieren auch ihr Können in höchster Qualität“, betonte der Spartenobmann. Im vergangenen Jahr haben insgesamt 116 Jungmeisterinnen und Jungmeister in 13 verschiedenen Berufen die Prüfung erfolgreich abgelegt, elf Kandidaten sogar zwei Meister- bzw. Befähigungsprüfungen. „Die Meister- bzw. Befähigungsprüfung stellt für viele junge Fachkräfte einen Meilenstein in ihrer Laufbahn und einen Qualitätsbeweis für die gute Ausbildung in unserer Wirtschaft dar“, sagte WKV-Präsident Hans Peter Metzler im Rahmen der Veranstaltung. Der Meistertitel sei nicht nur ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung, sondern vor allem auch Ausdruck des Stolzes über eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung.

Attraktiv und gleichwertig

„Meisterprüfungen sind die höchste fachliche Qualifikation, zeigen die exzellente Fachkompetenz und verschaffen den nötigen Wettbewerbsvorteil und die Grundlage zur Selbstständigkeit. Dass die Meisterausbildung gleich viel Wert ist wie eine akademisch-theoretische Ausbildung, ist auch im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) geregelt“, so Direktor Christoph Jenny. „Diese Gleichwertigkeit mit Hochschulabschlüssen und die öffentliche Sichtbarmachung des Meistertitels sind vor allem für die jungen Menschen mit attraktiven Perspektiven verbunden: Es wird schnell klar, welche Chancen der Einstieg ins Berufsleben mit einer Lehre bietet“, ergänzte Spartenobmann Bernhard Feigl, der die duale Ausbildung als eines der zentralen Zukunftsthemen der Sparte vehement vorantreibt: „Wer zukunftsfähig sein will, muss den Köpfen der Zukunft auch entsprechend attraktive Angebote bieten.“

„Das Gewerbe und Handwerk ist Vorarlbergs größter Lehrlingsausbildner. Die Meisterprüfung stellt die Grundlage für die fachliche Qualifikation und die damit verbundenen hervorragenden Perspektiven für das zukünftige Berufsleben dar. Ich gratuliere allen Jungmeisterinnen und Jungmeistern zu diesem Meilenstein und wünsche ihnen für ihre Zukunft viel Erfolg. Das Land wird sich auch weiterhin für optimale Rahmenbedingungen einsetzen“, betonte Wirtschaftslandesrat Marco Tittler.

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