Green Tech
© GettyImages | lamyai

#greentechaustria - Umwelttechnologien aus Österreich weltweit gefragt

Die AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA der WKÖ startet mit 75 Aktionen an 75 Standorten eine neue Green-Tech-Offensive für die heimische Wirtschaft

75 Aktionen an 75 Standorten weltweit

Mit einer einzigartigen weltweiten Aktion bewirbt die AUSSENWIRSCHAFT AUSTRIA der WKÖ Umwelttechnologie-Lösungen aus Österreich. An 75 Standorten finden derzeit 75 Events, Pressetermine und Marketingkampagnen rund um das Thema Green-Tech-Austria statt.

"Wir wollen den heimischen Innovatoren im Green-Tech-Bereich eine Bühne bieten. Umwelttechnologien werden bei der Lösung der Klimaproblematik weltweit eine Schlüsselrolle spielen. Hier nehmen österreichische Unternehmen in vielen Bereichen eine Spitzenposition ein und diese Expertise gilt es in den Auslandsmärkten noch stärker zu bewerben“, so die Generalsekretärin-Stv. der WKÖ Mariana Kühnel.

Green-Technologies ist ein Wachstumsmotor für die heimische Wirtschaft 

Die österreichische Green-Tech-Branche erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 15,24 Mrd. EUR und beschäftigte 51.470 Personen. Das durchschnittliche jährliche Umsatzwachstum beträgt rund 6,0%. Die Exportquote für die gesamte Green-Tech Branche liegt bei rund 71,8 %. Auch in der Krisensituation des vergangenen Jahres war die Branche ein stabiler und von Resilienz geprägter Wirtschaftszweig.  

Globales Wachstum der Green-Tech-Branche 

Das weltweite Marktvolumen im Green-Tech-Bereich für die Schlüsselsektoren Erneuerbare Energie/Energiespeicherung und –Verteilung, Energieeffizienz, Recycling/ Rohstoff- und Kreislaufwirtschaft sowie nachhaltige Wasserwirtschaft betrug im Jahr 2020 3,3 Billionen Euro. Bis zum Jahr 2030 wird sich dieses Volumen auf voraussichtlich 7,2 Billionen Euro mehr als verdoppeln. Allein in Deutschland geht das Beratungsunternehmen Roland Berger in der kommenden Dekade von einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von rund 8 Prozent auf 656 Milliarden Euro in diesen Schlüsselsektoren aus. Wachstumspakete wie der European Green-Deal setzen dabei massive Investitionsimpulse. Europa soll bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent werden - insgesamt sollen 1,8 Billionen Euro in den European Green-Deal fließen. 

Koordinierte Aktion der AußenwirtschaftsCenter der WKO 

Für den Leiter der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA, Michael Otter, steht die Erhöhung des Bekanntheitsgrades heimischer Green Technologies im Mittelpunkt: "Die vielen Aktionen unserer AußenwirtschaftsCenter sollen Umwelttechnologien aus Österreich weltweit noch mehr Türen öffnen. Es gilt auf den Zielmärkten das Bewusstsein zu schaffen, dass bei allen möglichen Herausforderungen – ob Wasserwirtschaft, Recyclingtechnologien oder im Bereich erneuerbare Energie – österreichische Unternehmen die besten Lösungen zu bieten haben! Das nützt der Branche konkret bei den Exportaktivitäten. Unsere weltweiten AußenwirtschaftsCenter beraten alle österreichischen Green Tech Unternehmen von der Anbahnung bis zur Abwicklung von Projekten und Geschäften.“

Beispielhafte Aktivitäten sind die Präsentation heimischer Unternehmer zu Klimaschutzlösungen in Laibach, die Vorstellung von KTM zur Markteinführung der E-Motorräder in Los Angeles oder ein Projektbesuch bei einem philippinischen, mit österreichischer Hilfe errichteten, Wasserkraftwerk.

Die heimischen Exporteure stehen im Mittelpunkt und sind die besten Markenbotschafter von #greentechaustria. 

Die Aktionen und gezielte Branchenfokusprogramme in Fokusmärkten im Green-Tech- Bereich sind Teil der Internationalisierungsoffensive go-international - einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort und der Wirtschaftskammer Österreich.

Weiterführende Links:


Weitere Newsmeldungen

Wirtschaftskammer unterstützt Modellregion für eine Gemeinsame Schule in Vorarlberg 

„Es stimmt uns positiv, dass endlich wieder Bewegung in die Sache kommt und die Politik bereit ist, die Frage einer Gemeinsamen Schule zu thematisieren. Die Idee eines regionalen Pilotprojektes für Vorarlberg von Schulandesrätin Schöbi-Fink befürworten wir sehr, denn sie entspricht unserer langjährigen Forderung“, erklärt WKV-Direktor Christoph Jenny.

2.2.2023
Mehr lesen

Checkliste als Chance für die benötigte Energiewende

Die von der Wirtschaftskammer Vorarlberg herausgegebene Checkliste „Energieeffizienz – Tipps für Unternehmen“ dient als praxisnaher Leitfaden zur Unterstützung von Umsetzungsmaßnahmen in Vorarlberger Unternehmen - um energieeffizienter und damit zukunftssicher zu werden.

31.1.2023
Mehr lesen

Industrie-Konjunktur: Aufschwung lässt auf sich warten

Fazit der aktuellen Konjunkturumfrage für das 4. Quartal 2022: Die Stimmung in der Vorarlberger Industrie ist weiter getrübt – die Ergebnisse in den einzelnen Branchen sind aber uneinheitlich. Der Geschäftsklima-Index – das ist der Mittelwert aus der aktuellen Geschäftslage und der Einschätzung der Geschäftslage in sechs Monaten - ist leicht gestiegen, von zuletzt -10,4 auf +0,2 Prozentpunkte.

30.1.2023
Mehr lesen
zurück zur News- & Meinungenübersicht