Stab der Wirtschaft
© Alexandra Serra

„Wirtschaftlicher Aufschwung darf nicht durch Pandemie gestoppt werden“

Expertenstab der Wirtschaftskammer tagte mit LH Wallner, LR Tittler und WKÖ-Präsident Mahrer sowie WKV Präsident Metzler – Dialog mit Branchenvertretern

Der Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes tagte zum bereits zwölften Mal. Aktuelle Entwicklungen und der Ausblick auf die kommenden Monate standen im Mittelpunkt des heutigen (Mittwoch) Treffens im Landhaus unter Beisein von WKÖ-Präsident Harald Mahrer. „Der wirtschaftliche Aufschwung darf nicht durch die aktuelle Infektionsentwicklung gestoppt werden“, waren sich aller TeilnehmerInnen, darunter Landeshauptmann Markus Wallner, Wirtschaftskammerpräsident Hans Peter Metzler und Landesrat Marco Tittler, einig.

Wirtschaftskammerpräsident Mahrer tauschte sich mit dem erweiterten Präsidium der Wirtschaftskammer Vorarlberg und den Spitzen der Landesregierung über die aktuelle wirtschaftliche Situation aus. „Die aktuelle Lage stimmt uns positiv“, sagte Mahrer, der auch auf die gute Arbeitsmarktlage verwies: „Wir sehen bereits erste Anzeichen für wirtschaftlichen Aufschwung“. Weitere Impulse erwartet sich Mahrer auch von der Steuerreform – „das gibt uns Rückenwind“. Einigkeit herrschte bei allen TeilnehmerInnen, dass dieser Aufschwung nicht durch die Infektionsentwicklung gebremst oder gar gestoppt werden darf. Seitens des Landes werde alles dagegen unternommen, betonte Landeshauptmann Wallner: „Wir mobilisieren nochmals unsere Kräfte und Kapazitäten zur Steigerung der Impfquote und für die mittlerweile fälligen Auffrischungen. Im Rahmen dieser Herbstoffensive werden insgesamt 50.000 Impftermine an zehn Tagen angeboten“. Auch das PCR-Testangebot werde ausgeweitet, kündigte der Landeshauptmann an. „Damit wollen wir für den Winter und damit auch für die Wintersaison bestmöglich gerüstet sein“, so Wallner. 

Neben Corona dürfen auch andere Aufgaben und Herausforderungen nicht vergessen werden, betonte Wirtschaftslandesrat Tittler. Er nannte unter anderem die Themen Deponieräume, den Fachkräftebedarf verbunden mit der Besetzung offener Stellen als Beispiele. „Auch wichtige Infrastrukturprojekte, etwa der Stadttunnel Feldkirch oder die Straßenverbindung im unteren Rheintal, müssen vorangetrieben werden“, sagte Tittler. 

Stab der Wirtschaft

Ziel des von Präsident Metzler initiierten ExpertInnenstabes ist es, gemeinsam den Blick auf die aktuellen Entwicklungen zu intensivieren, die Koordination untereinander auszubauen und letztendlich verbindlich vorzugehen. Der Stab soll unter Einbindung der Fachorganisationen, der Sparten und Branchen verschiedene Problemfelder und Herausforderungen identifizieren und gemeinsam mit den System- und Sozialpartnern sowie dem Land konkrete Lösungsmaßnahmen umsetzen. 

Bei den Treffen tauschen sich die TeilnehmerInnen über die aktuelle Lage aus und setzen entsprechende Maßnahmen für die Vorarlberger Wirtschaft. „Wir setzen damit ein weiteres klares Zeichen zur Unterstützung der Vorarlberger Wirtschaft, die zurecht Hilfe durch eine geballte Wirtschaftskompetenz erwartet“, erklärte WKV-Präsident Metzler.

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