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#DP - Influencer-Marketing: Wie funktioniert das eigentlich?

Influencer-Marketing ist so angesagt wie nie zuvor: Ein bekanntes Gesicht mit riesiger Fangemeinde und großer medialer Aufmerksamkeit. Doch was steckt hinter der Marketingstrategie und wie lässt sich die Authentizität bewahren?

Welchen psychologischen Einfluss haben Influencer auf deren Follower? Und weshalb sind so viele Nutzer von ihnen fasziniert? Wie schaffen sie es, dass ihre Fans die gleichen Produkte kaufen, dieselben Meinungen vertreten und die gleichen Restaurants besuchen? Eine aktuelle Studie hat sich mit genau diesen Fragen befasst.

Glaubwürdigkeit bewahren
Die Studie mit mehr als 1.400 Teilnehmern zeigt, wie Influencer ihre Glaubwürdigkeit bewahren können. Die Befragten gaben an, dass eine sichtbare Kennzeichnung von Werbung, keine ständige Produktwerbung und Kooperationen, die zur Persönlichkeit des Influencers passen, die Glaubwürdigkeit fördern. Außerdem belegt die Studie, dass Influencer-Marketing durchaus wirkungsvoll sein kann: 60 Prozent der befragten 14- bis 29-Jährigen gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten ein Produkt oder eine Dienstleistung gekauft zu haben, welche ein Influencer beworben hat. Außerdem kristallisiert sich aus der Studie heraus, dass vor allem Frauen eine Affinität für Influencer aufweisen.

Unterschiedliche Influencer-Typen
Nicht alle Influencer sind gleich: So vielfältig wie die Produkte sind, die sie bewerben, so unterschiedlich sind auch ihre Persönlichkeiten, Inhalte und Zielgruppen. Insgesamt lassen sie sich in sechs Kategorien einteilen:

  1. Stil-Inspirationen (Bsp. Ninalaureen)
  2. Coaches (Bsp. Kayla Itsines)
  3. Experten (Bsp. Alessandro Hämmerle)
  4. Erklärer (Bsp. Dagi Bee)
  5. Selbstdarsteller und Unterhalter (Bsp. Michael Buchinger)
  6. Missionare (Bsp. Daria Daria)

Möchten Unternehmen eine Influencer-Kampagne starten, gilt es zu überlegen, welches Ziel im Vordergrund steht. Größere Reichweite, Imageverbesserung, Produktpräsentation oder doch etwas ganz anderes? Außerdem ist es wichtig, herauszufinden, was die Kampagne beim Nutzer erreichen soll. Soll sie durch das Zugehörigkeitsgefühl die positive Wahrnehmung einer Marke verstärken? Dann sind Missionare eine gute Anlaufstelle für Unternehmen. Steht hingegen die Vorstellung eines neuen Produktes im Vordergrund, eignen sich eher Experten, Erklärer und Coaches als Influencer.

Daher gilt: Zuerst die Ziele der Kampagne definieren und erst dann die Influencer gezielt auswählen.

Weitere Infos über die unterschiedlichen die Marketingstrategie gibt’s bei t3n nachzulesen.

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