Dis.Kurs Zukunft
© Mauche Daniel

Landesentwicklungsfläche

Raum für die zukünftige Bedarfsdeckung für Freizeit, Arbeit und Wohnen gezielt schaffen - Der umsichtige Umgang mit der Ressource Boden zeigt sich im Erhalt der Landesgrünzone, deren Ausmaß jahrzehntelang im Wesentlichen gleichgeblieben ist. Auf den behutsamen Umgang ist weiterhin zu achten, gleichwohl die Landesgrünzone im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Wirtschafts- und Lebensstandortes Vorarlberg nicht in Stein gemeißelt sein darf. Die konsequente Weiterentwicklung und Erschließung von Betriebsgebieten ist eine prioritäre wirtschaftspolitische Forderung. Durch die Schaffung einer strategisch ausgerichteten Landesentwicklungszone können Flächen für den Wirtschaftsstandort langfristig gesichert werden. Freiflächen sowie bereits gewidmete und unverbaute Flächen im Vorarlberger Rheintal und im Walgau sollen als Landesentwicklungsflächen gekennzeichnet und für eine zukünftige Bedarfsdeckung für Freizeit, Arbeit und Wohnen herangezogen werden können. Mögliche Instrumente wie bspw. ein Landesbodenfonds zur strategischen Entnahme von Grundstücken aus der Landesentwicklungsfläche sind dabei zu prüfen und gegebenenfalls einzusetzen. Mit dem Bodenfonds bringt sich das Land Vorarlberg aktiv in die Weiterentwicklung und Gestaltung des Standortes ein, in dem für die Marktteilnehmer ansonsten nicht verfügbare Flächen dem Markt zur Verfügung gestellt werden.