Dis.Kurs Zukunft
© Mauche Daniel

Regionalität darf nicht bloß ein Marketinggag sein

Wie finden und fördern wir mehr Initiativen zur Stärkung der regionalen Wirtschaft im Wettbewerb der (EU)Regionen?

Der Begriff „Regionalität“ hat mit einem zentralen Problem zu kämpfen: Er ist nicht klar definiert und wird meist nur für Marketingzwecke verwendet. Vielen Konsumenten scheint immer noch nicht klar zu sein, was ihr Konsumverhalten für Auswirkungen hat. Dazu kommt, dass regionale Projekte oft aus privatem Interesse einzelner Personen ins Leben gerufen werden. Wenn finanzielle Mittel oder zeitliche Kapazitäten fehlen, versanden sie. Diesen Herausforderungen stellt sich der Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft. Ziel ist es, Regionalität in den Köpfen der Vorarlberger Bevölkerung als ein Stück lebenswerte Zukunft zu verankern. 

Probleme & Herausforderungen

  • Regionalität ist oft nur ein Marketing-Gag
  • Branchenhürden und Interessenkonflikte in der WKV
  • Initiativen versanden
  • Bedeutung regionaler Wertschöpfung nicht bekannt
  • Regulierungsdruck 

Vision für Vorarlberg

Die Wirtschaftskammer ist Gastgeber zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. 

Schlüsselthemen für Vorarlberg

  1. Stabsstelle Regionalität (Kompetenzzentrum)
  2. Bewusstseinsbildung (WKV, Bevölkerung,Unternehmen)
  3. Vernetzung bestehender und zukünftiger Initiativen
  4. WKV soll Impulsgeber für konkrete Projekte sein 

Auszug aus dem Strategieworkshop 2019

Fragestellungen, die diskutiert wurden:

  1. Wie können wir Regionalität definieren?
  2. Wie können wir das Bewusstsein bezüglich Regionalität bei Kunden und Unternehmern stärken?
  3. Warum wird kaum über das Handbuch Regionalität gesprochen bzw. wieso wissen viele nichts davon?

Wesentliche Ergebnisse aus den Workshops:

  1. Grunddefinition Regionalität
  2. Bewusstseinsbildung und Öffentlichkeitsarbeit
  3. Handbuch Regionalität (Vergaberichtlinien) stärker publizieren