#nachhaltigkeit
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Mit Verantwortung für das große Ganze

Wie können wir einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen für einen intakten Lebens- und Wirtschaftsraum unterstützen?

Mit dem neuen Schwerpunkt Nachhaltigkeit soll einem der bedeutendsten Themen noch mehr Aufmerksamkeit zuteil werden, denn unser Wirtschaftsstandort muss fit und zukunftsfähig sein: Dazu gehört die Entwicklung und Pflege von Netzwerken in der Vorarlberger Wirtschaft, der damit verbundene Wissenstransfer sowie eine intensivere Bewusstseinsbildung zum Begriff Nachhaltigkeit. Außerdem müssen Rahmenbedingungen vor allem auf gesetzlicher Ebene stetig angepasst werden. Dazu braucht es eine klare Positionierung der Wirtschaftskammer, die zusammen mit der umfassenden Kommunikation des Themas forciert werden muss. Die Leistungen unserer Unternehmen müssen sichtbar gemacht werden, damit Vorarlberg als Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit überregionale Strahlkraft erlangt.

Probleme & Herausforderungen

  • Globale Klimaveränderung
  • Spannungsfeld Natur <> Wirtschaft
  • Fakten <> Emotionen
  • teilweise trennende Diskurse 

Vision für Vorarlberg

Vorarlberg ist eine international angesehene Modellregion für nachhaltige Entwicklung.
Wir nutzen unsere wirtschaftliche Innovationskraft für enkeltaugliche Lösungen.
Wir sind der chancenreichste Lebensraum für Kinder. 

Auszug aus dem Strategieworkshop 2019

Fragestellungen, die diskutiert wurden:

  1. Wer bestimmt, was nachhaltig ist (Kriterien!?)
  2. Wie kommen wir an faktisches Wissen zu komplexen Fragestellungen und wie können wir dieses vereinfacht an viele kommunizieren?
  3. Wie kann die Wirtschaftskammer die aktuellen Entwicklungen zum Thema Nachhaltigkeit nutzen?
  4. Wie kann sich das unternehmerische Klima vom „Mangelwesen“ zum „Potentialwesen“ ändern (Unternehmen = bieten Lösungen!)

Wesentliche Ergebnisse aus den Workshops:

  1. Bewusstseinsbildung:
    – Dreiteiligkeit der Nachhaltigkeit vermitteln (ökologisch, ökonomisch UND sozial)
    – Begriff Nachhaltigkeit neu besetzen
  2. Kommunikation:
    – in aktiven und regelmäßigen Dialog zum Thema Nachhaltigkeit mit den Unternehmen treten
    – unbekannte Themen zum Thema machen, z.B. Kreislaufthematik – auf EU Ebene bereits ein riesengroßes Thema
  3. Gesetzliche Rahmenbedingungen:
    – Die Wirtschaftskammer soll zu Überreglementierung und sinnlosen Gesetzgebungen Position beziehen und nach Möglichkeiten mitgestalten
  4. Eigene Positionierung:
    – Die Wirtschaftskammer soll klare Position und Haltung zum Thema Nachhaltigkeit einnehmen
    – Diese Haltung muss dann auch selber möglichst konsequent gelebt werden
  5. Fehlendes Wissen:
    – Die Wirtschaftskammer Vorarlberg als Berater zu Themen, bei denen faktisches Wissen in den Unternehmen fehlt
    – Erfahrungs- und Wissenstransfer zum Thema Nachhaltigkeit unter den Unternehmen ermöglichen und fördern -> voneinander und miteinander Lernen (komplexe Fragestellung verlangen nach Wissen von Vielen!)


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